Seoul ist intensiv stimulierend für Familien, von den großen Höfen des Gyeongbokgung-Palastes bis zu den neonbeleuchteten Beauty-Läden in Myeongdong, und das Essen auf jeder Ebene ist außergewöhnlich. Tosokchon nahe dem Palast ist berühmt für seine Ginseng-Hühnersuppe, ein langsam gegartes ganzes Hühnchen, das schmeckt, als wäre es speziell für müde Reisende gemacht. Die ruhigere Seite von Seoul findet ihr in Mullae-dong, einem ehemaligen Industriegebiet, in dem junge Künstler die Werkstätten übernommen und in Galerien und Studios verwandelt haben. Ladet vor der Ankunft Naver Map oder KakaoMap, denn Google Maps funktioniert in Korea schlicht schlecht. Der Seoul-Guide von FamiVentura bietet 15 Empfehlungen pro Kategorie, 2-Tages- und 5-Tages-Reisepläne, einen Vierteführer und einen Survival-Guide für eine Stadt, die schnell läuft, aber jene belohnt, die langsamer machen.
Praktische Tipps, die dich vor Anfängerfehlern bewahren
Naver Map oder KakaoMap nutzen – nicht Google Maps
Google Maps hat in Korea schlechte Abdeckung und veraltete Adressen – für die Navigation damit zu rechnen, ist riskant. Naver Map oder KakaoMap vor der Ankunft herunterladen. Die Fußgängerführung von Naver Map ist GPS-präzise mit spurgenauer Anleitung für Straßenüberquerungen – besonders wichtig, wenn man mit Kindern unterwegs ist. KakaoMap glänzt bei der Routenplanung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zeigt Echtzeit-Busstandorte an. Beide Apps sind kostenlos und zuverlässig. Beide auf dem Handy installieren und Routen an unübersichtlichen Kreuzungen vergleichen. Keine Koreanischkenntnisse erforderlich – beide haben vollständige englische Benutzeroberfläche.
Tipps
Vor der Ankunft herunterladen
Fußgängerführung von Naver Map am genauesten
KakaoMap gut für öffentliche Verkehrsmittel
MAPS.ME offline als Backup nützlich
NavigationEssentialApps
T-Money-Karte oder Climate Card besorgen
Eine physische T-Money-Karte (3.000–5.000 KRW) an jedem GS25- oder CU-Kiosk oder Metroschalter kaufen. Sie funktioniert in allen U-Bahnen, Bussen, Taxis und Kiosks. Aufladen mit Bargeld geht an jedem Automaten in zwei Minuten. Eine einzelne U-Bahn-Fahrt kostet 1.250 KRW – nach drei Fahrten hat sich die Karte rentiert. Bei 3-4 tägigen Aufenthalten lohnt sich die Climate Card (25.000 KRW für unbegrenzte Fahrten), die Geld spart und das lästige Aufladen entfällt. Familien mit Kindern profitieren davon, keine Einzeltickets jonglieren zu müssen.
Tipps
Bei der Ankunft kaufen
Wiederverwendbar über mehrere Besuche hinweg
Schneller als Einzeltickets kaufen
Viele Cafés akzeptieren sie als Zahlungsmittel
TransportationPaymentCardsEssential
Kakao Taxi für Fahrten nutzen
Kakao Taxi ist Seouls führende Fahrt-App und in KakaoTalk integriert, sodass Fahrer direkt per Nachricht kommunizieren können. Der Grundtarif beginnt bei 3.500 KRW. Die App vor der Ankunft herunterladen und nach Möglichkeit mit einer koreanischen Karte verknüpfen – alternativ funktioniert K.ride mit internationalen Karten. Taxis sind 30% günstiger als Uber, kommen in 2–3 Minuten und werden von Profis gefahren. Preissurges treten kaum auf. Wer bei einem Airbnb-Gastgeber wohnt, kann auch bitten, ein Taxi anzurufen statt die App zu nutzen.
Tipps
Kakao Taxi von Einheimischen bevorzugt
K.ride für internationale Reisende
Günstiger als Uber
Vor der Ankunft herunterladen
TransportationTaxisRide hailingApps
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KakaoTalk ist unverzichtbar – 90% nutzen es
Über 90% der Koreaner nutzen KakaoTalk, nicht WhatsApp oder SMS. Hotels, Restaurants, Reiseveranstalter und selbst Straßenhändler kommunizieren ausschließlich darüber. Die App mit einer verifizierten Telefonnummer einrichten, bevor man anreist. Einmal verifiziert, schicken Restaurants Updates, Sonderangebote, kurzfristig frei gewordene Tische und genaue Wegbeschreibungen. Die App ist nahtlos mit Taxi-Buchungs- und Bezahl-Apps verknüpft. Englischsprachiger Kundenservice über KakaoTalk ist mittlerweile Standard in den meisten Hotels und Restaurants – damit wird es zum wichtigsten Kommunikationskanal für die Planung von Aktivitäten und Reservierungen.