Tokio ist eine dieser seltenen Städte, die wirklich für Familien mit Kindern jeden Alters funktioniert, von Kleinkindern, die mit erstaunlicher Leichtigkeit durch die Bahnen kommen, bis zu Teenagern, die in Akihabara oder Harajuku versinken. Die Stadt belohnt die Neugierigen, mit Orten wie Yanaka Ginza, einer Einkaufsstraße aus der Showa-Ära, die nichts mit dem modernen Tokio zu tun hat, eine Zugfahrt entfernt von DisneySea. Für Ramen-Abende lässt euch Ichiran in Shibuya jeden seine eigene Schüssel am Automaten zusammenstellen, ein Hit in jedem Alter. Ein praktischer Tipp, der alles verändert: richtet die Suica auf eurem Handy vor der Landung ein, dann tappt ihr ab Ankunft sofort in Bahnen und Convenience Stores. Der Tokio-Guide von FamiVentura bietet 15 Empfehlungen für Aktivitäten, Essen, Geheimtipps und Ausflüge, dazu 2-Tages- und 5-Tages-Reisepläne und einen Vierteführer für die Wahl der Unterkunft.
Verborgene Schätze, die die meisten Touristen nie finden
Yanaka Ginza & Friedhof
Yanaka ist das, was vom alten Tokio nach dem Erdbeben von 1923, der Brandbombardierung 1945 und dem Bulldozer-Urbanismus der 1960er übrig ist. Die Haupteinkaufsstraße hat 170 Meter unabhängige Anbieter ohne Kettenläden. Metzgereien, Reishändler, Räucherwerkverkäufer, handgemachte Waren, lokale Snacks, frisch zubereiteter Soba. Kinder finden die Essensstände ansprechend und interessant, Teenager finden die Stadtteilgeschichte bedeutsamer. Der Friedhof am Ende hat Sicheltannen, so hoch, dass sie den Himmel verdecken, und moosbedeckte Gräber aus der Edo-Zeit. Der Lauf vom Eingang zum hinteren Teil des Friedhofs dauert etwa 90 Minuten, wenn ihr an Dingen anhaltet, die euch interessieren, was das richtige Tempo für ein historisch so geschichtetes Viertel ist.
Die meisten Läden 10 bis 18 Uhr oder 11 bis 19 Uhr, Friedhof täglich 8:30 bis 17 Uhr
Preis
Spazieren kostenlos, Essen und Ladenartikel variieren (Nudeln ca. 700 Yen, Snacks 100 bis 300 Yen)
Dauer
1,5 bis 2 Stunden
Buchung erforderlich
Nein
Tipps
An der Nippori-Station starten und die volle Länge bis zum Friedhof laufen.
Die unabhängigen Stände sind besser für Snacks als die Hauptshoppingbereiche in der Nähe.
Werktagvormittage sind weniger voll als Wochenendnachmittage.
KulturellDraußenEssenLehrreichStadtviertel
Nezu Shrine & Azaleengarten
Nezus Tori-Tunnel funktioniert für jede Altersgruppe. er ist visuell unmittelbar, und der Hauptweg ist kinderwagentauglich. Kleinkinder fahren im Wagen durch, während ältere Kinder daneben gehen. Der Maßstab passt zu einem Familienbesuch: alles ist innerhalb von 45 bis 60 Minuten sichtbar, und das Gelände bleibt ruhig genug zum Reden. Der Azaleengarten lohnt einen Termin im April oder Mai.
Schreingelände rund um die Uhr offen, Haupthalle 6 bis 17 Uhr (saisonal), Azaleengarten nur März bis Mai
Preis
Freier Eintritt zu Schrein und Gelände, 300 Yen für saisonalen Azaleengarten
Dauer
45 Minuten bis 1 Stunde
Buchung erforderlich
Nein
Tipps
Frühen Morgen für die ruhigste Version der Tore gehen.
Der Azaleengarten lohnt es, einen Besuch im April und Mai dafür zu timen.
Kinderwagentauglicher Hauptweg, Seitenpfade verlangen einige Navigation.
KulturellDraußenSpiritualNaturSaisonal
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Harmonica Yokocho Gasse (Kichijoji)
Harmonica Yokocho ist eine schmale Gasse von 100 winzigen Restaurants und Bars, gepackt in Korridore von der Breite eines Einkaufswagens. Jeder Raum bietet maximal sechs bis zehn Menschen Platz. Das Essen ist günstig und direkt. gegrillte Spieße, Misosuppe, kleine Teller. Das enge, atmosphärische Innere mit roten Laternen, niedrigen Decken und Holzkohlerauch macht das hier interessanter als ein Standardrestaurant. Kinder und Teenager finden den Maßstab. jeder Mikroraum, der nur eine Handvoll Menschen hält. auf unterschiedliche Weise faszinierend. Früher Abend (17 bis 19 Uhr) funktioniert, wenn der Essensfokus stärker ist, Teenager können für die volle Spätabend-Bar-Atmosphäre bleiben, wenn Einheimische nach der Arbeit ankommen.