Lissabon ist kompakt genug, um zu Fuß erkundet zu werden, und hügelig genug, um echten Charakter zu haben, mit dem Hieronymitenkloster und dem Castelo de Sao Jorge als greifbare Geschichte, die auch jüngere Kinder erreicht. Der Time Out Market am Cais do Sodre lässt Familien gemeinsam essen, ohne dass jemand Kompromisse machen muss: jeder wählt seinen eigenen Stand. Sintra, eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt, ist einer der dramatischsten Tagesausflüge Europas und stapelt märchenhafte Paläste in nebelverhangene Atlantikhügel. Die Lissabon-Guides von FamiVentura zeigen euch die besten Aktivitäten, Esstipps in den Vierteln und die hervorragenden Tagesausflüge, die eine Woche hier mühelos füllen.
Verborgene Schätze, die die meisten Touristen nie finden
Spaziergang am östlichen Flussufer: vom Fliesenmuseum nach Marvila
Der Uferspaziergang nach Osten vom Cais do Sodré und der Baixa führt euch an den Orten vorbei, die Lissabonner Reiseführer ignorieren: das Museu Nacional do Azulejo in einem umgebauten Kloster aus dem 16. Jahrhundert und weiter östlich das Lagerhausviertel Marvila, in dem Streetart-Künstler und Craft-Brauereien Industriebauten zurückerobert haben. Die Uferpromenade ist flach und kinderwagentauglich, das Kachelmuseum hält ein 23 Meter langes Vor-Erdbeben-Gemälde Lissabons aus dem Jahr 1700, und je weiter ihr nach Marvila lauft, desto mehr zeigt sich die Stadt als lebendiger Ort statt als Postkarte.
Ufer rund um die Uhr offen; Museu do Azulejo Di bis So 10:00 bis 18:00
Preis
Kostenlos (Spaziergang); 5 € Kachelmuseum
Dauer
2 bis 4 Stunden
Buchung erforderlich
Nein
Tipps
Museu do Azulejo: Di bis So 10:00 bis 18:00; 5 € Erwachsene, Kinder unter 12 frei.
Marvila erreicht ihr am besten mit Uber vom Stadtzentrum (15 Minuten); manche Galerien haben unregelmäßige Öffnungszeiten.
Der ganze Uferspaziergang vom Cais do Sodré nach Marvila ist 5 bis 6 km; die meisten Familien laufen Abschnitte statt der ganzen Strecke.
Am WasserTilesStraßenkunstLokal
Morgen in einer Bäckerei im Viertel
Der Lissabonner Bäckereimorgen ist das verlässlichste Ritual der Stadt, in jedem Viertel wiederholt, über Generationen unverändert. Die besten findet ihr, indem ihr vor 9 Uhr durch Wohnstraßen lauft und dem Geruch von Kaffee folgt.
Beste Zeit: 7:30 bis 9:00 Uhr für das frischeste Gebäck und das Werktagspublikum.
Preis: 1 bis 4 € für Gebäck und Kaffee, durchgehend erschwinglich.
Sucht pastelarias in Campo de Ourique, Príncipe Real oder Mouraria für die am wenigsten touristischen Versionen.
BäckereiEssenMorgenLokal
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Das Viertel Graça und sein Aussichtspunkt
Mit der Tram nach Graça zu kommen ist interessanter als mit Uber anzureisen, die Strecke hinauf durch Alfama gibt Kontext für das, was ihr erklimmt. Beide Altersgruppen bekommen vom Miradouro einen anderen Blick auf Lissabons Topografie, und der authentische Charakter des Viertels lohnt eine Stunde Bummeln vor dem Abstieg.