Higashiyama
Ein Spaziergang durch Higashiyama ist wie ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Das Viertel entfaltet sich entlang schmaler, mit Steinplatten gepflasterter Gassen, flankiert von traditionellen Holz-Machiya-Häusern aus dem späten 19. Jahrhundert, dazwischen Teehauser, Kunsthandwerksläden und Töpfer-Verkaufsstellen zwischen alten Tempeln. Der Weg vom Kiyomizudera-Tempel hinunter zum Yasaka-Schrein ist nur zwei Kilometer lang, kann mit Kindern aber leicht einen halben Tag in Anspruch nehmen, weil alle paar Schritte etwas Interessantes auftaucht. Das Viertel ist zu Fuß gut begehbar, auf den Hauptwegen auch mit Kinderwagen, wenn auch das Kopfsteinpflaster umsichtiges Manövrieren erfordert. Am besten früh morgens besuchen, bevor die Reisegruppen gegen Vormittag eintreffen und die engen Gassen in Staus verwandeln. Familien erleben hier echte Tempelatmosphäre, ohne dass es wie eine Inszenierung wirkt.
Tipps
- Bis 7:30 Uhr ankommen, wenn ihr die engen Straßen für euch haben wollt. Ab 9 Uhr baut sich die Menschenmenge stetig auf
- Die Hauptwege der organisierten Touren meiden, stattdessen Seitenstraßen für ruhigeres Laufen nehmen
- Einen kinderwagentauglichen Tagesrucksack mitbringen, da man Kinder in manchen Gassen sowieso tragen muss