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Kopenhagen mit Kindern im Winter: Warum wir es empfehlen

Kurze Tage, Weihnachtsmärkte, Hygge-Stimmung und keine Schlangen. Kopenhagen im Winter ist für Familien besser als im Sommer.

4 Min. LesezeitAktualisiert
Kopenhagen mit Kindern im Winter: Warum wir es empfehlen
Photo by Nick Karvounis on Unsplash

Es gibt eine Variante von Familienreise, die im Februar funktioniert.

Die meisten nordeuropäischen Hauptstädte kämpfen gegen die Kälte. Kopenhagen lehnt sich rein. Cafés legen Decken auf die Außenstühle und reichen sie euch beim Hinsetzen. Museen sind warm und ruhig. Tivoli macht einen Weihnachtsmarkt, der mit Abstand der Grund ist, warum Dänen den November mögen. Die Züge fahren pünktlich. Die Metro ist so simpel, dass ein Sechsjähriger den Plan lesen kann.

Wir empfehlen Familien Kopenhagen mit Absicht im Winter. Nicht weil der Sommer schlecht wäre, sondern weil der Winter mit kleinen Kindern die einfacher zu empfehlende Version der Stadt ist, und fast niemand redet so darüber.

Warum der Winter tatsächlich funktioniert

Die ehrliche Antwort: Die Wege sind kurz, und drinnen ist immer in der Nähe. Kopenhagen ist klein genug, dass ihr einen Tag um zwei Anker herum planen könnt, ohne in Hetze zu geraten. Vom Hauptbahnhof sind es zu Tivoli vier Minuten zu Fuß. Zum Nationalmuseum zwölf. Zur Markthalle Torvehallerne fünfzehn. Wenn euer Kleinkind zusammenbricht, seid ihr sechs Häuserblocks von etwas Warmem mit Schoko-Croissant entfernt.

Vergleicht das mit einem Sommertrip nach Rom mit demselben Kleinkind. Anderer Planet.

Das Zweite: Die dänische Gastfreundschaft mit Kindern ist unaufgeregt. Restaurants stören sich nicht an Kinderwagen. Hochstühle erscheinen, ohne dass ihr fragen müsst. Die Copenhagen Card schließt Metro, Busse und die meisten großen Sehenswürdigkeiten ein, was viel Entscheidungsdruck wegnimmt.

Vier Orte, an die wir jede Familie schicken

Das sind nicht die einzigen guten Orte in Kopenhagen. Es sind die vier, mit denen wir starten würden, wenn ihr drei Tage Zeit habt, kleine Kinder dabei und draußen kalt ist.

1. Tivoli (Mitte November bis Anfang Januar)

Die Weihnachtsmarkt-Version von Tivoli ist das, worum ihr eine Reise plant. Lichter, Glühweinduft, geröstete Mandeln, sanfte Fahrgeschäfte für Kleinkinder, eine Holzachterbahn von 1914, die selbst Teenager beeindruckt. Es ist tatsächlich magisch, ohne aufgesetzt zu wirken. Geht in der Dämmerung. Bleibt, bis es dunkel wird. Versucht es nicht tagsüber, denn die Lichter sind der Punkt.

2. Torvehallerne

Drinnen, warm, voll mit Sachen, die Kinder wirklich essen. Zwei Glashallen mit Ständen: Smørrebrød, frische Backwaren, einfache Pasta, Fisch, Smoothies, heiße Schokolade. Das Problem mit wählerischen Essern löst sich von selbst, weil jeder separat aussucht und ihr euch an einem gemeinsamen Tisch trefft. Bis 19 Uhr geöffnet. Am besten als spätes Mittagessen, wenn niemand sich auf ein Restaurant einigen kann.

3. Nationalmuseum, Kinderflügel

Der Kinderflügel ist ein Museum-im-Museum, das zum Anfassen gebaut ist. Wikingerschiffe, in die Kinder klettern können. Ein 1920er-Klassenzimmer zum Reinsetzen. Ein Piratenschiff. Für Kinder unter 18 ist der Eintritt frei, und an Wochentagvormittagen ist es ruhig. Plant 90 Minuten ein, wenn das Wetter umschlägt. Der Rest des Museums ist exzellent für ältere Kinder, die Geschichte mögen.

4. Roskilde und das Wikingerschiffsmuseum (halbtägiger Ausflug)

Roskilde ist 25 Minuten mit dem Zug. Das Wikingerschiffsmuseum zeigt fünf echte Wikingerschiffe, die vom Grund des Fjords geborgen wurden, präsentiert auf eine Weise, die klar ist ohne herabzusehen. Auch im Winter laufen draußen am Bootshaus Aktivitäten. Kinder können den Schiffsbauern beim Arbeiten mit traditionellen Werkzeugen zusehen. Esst im Museumscafé Mittag und seid am späten Nachmittag zurück in Kopenhagen für den Tivoli-Spaziergang.

Praktisches in Kürze

  • Wo wohnen: Indre By, die zentrale Altstadt, ist mit Kindern die richtige Wahl. Zu Fuß zu fast allem, was in diesem Text vorkommt.
  • Verkehr: Eine 72-Stunden-Copenhagen-Card lohnt sich, wenn ihr mehr als drei kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten macht. Sonst reicht die Metro, sie ist günstig.
  • Was anziehen: Schichten und wasserdichte Außenkleidung. Es wird selten richtig kalt (um 0 Grad im Januar), aber der Regen kommt von der Seite. Kinderwagen sind auf den meisten Bürgersteigen kein Problem; in der Metro hat jede Station Aufzüge.
  • Was im Winter weglassen: Open-Air-Orte wie Bakken (im Winter geschlossen, Hauptsaison Ende März bis Anfang September) und die Strände (klar). Schloss Kronborg in Helsingør geht, ist aber kalt, und passt eher in den Frühling.

Die ehrliche Schattenseite

Das Tageslicht ist kurz. Im Dezember und Januar habt ihr Helligkeit etwa von 9 bis 16 Uhr. Plant Outdoor-Sachen wie Tivoli-Spaziergänge, Nyhavn und Hafenrunden in die helleren Stunden. Indoor-Anker passen ganz natürlich in den Vormittag und in die Dämmerung.

Falls euer Kind das Dunkel hasst oder außerhalb der gewohnten Zeitzone schlecht schläft, sind Mitte Oktober oder Ende Februar einfachere Schulterfenster als der Dezember.

Den vollständigen Guide lesen

Kopenhagen ist eines von zwei FamiVentura-Zielen, die für eingeloggte Mitglieder kostenlos sind. Der vollständige Guide enthält altersgerechte Empfehlungen für Kleinkinder, Kinder und Teenager, ein komplettes Zwei-Tage-Itinerar und die weiteren Tipps, die hier nicht reinpassten, darunter Reffen Street Food Market, das Den Blå Planet Aquarium und eine wintertaugliche Variante der Nyhavn-Bootstour.

Den Kopenhagen-Familienguide auf FamiVentura öffnen.

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